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Der Schöne Mittwoch: DIE MÖLLNER BRIEFE – Kinopremiere in Anwesenheit der Regisseurin, der Protagonist*innen und des Filmteams

Der Schöne Mittwoch: DIE MÖLLNER BRIEFE – Kinopremiere in Anwesenheit der Regisseurin, der Protagonist*innen und des Filmteams

Der Schöne Mittwoch: DIE MÖLLNER BRIEFE – Kinopremiere in Anwesenheit der Regisseurin, der Protagonist*innen und des Filmteams

EventFSK 12Termin: 17.09.2025

EVENTINFO

Der Schöne Mittwoch, präsentiert von  radio eins: Kinopremiere DIE MÖLLNER BRIEFE
in Anwesenheit der Regisseurin, der Protagonist*innen und des Filmteams.

Anschließendes Gespräch mit Regisseurin Martina Priessner und Aktivist Ibrahim Arslan
Moderation: Knut Elstermann

Karten online und an der Kinokasse.

Der hochaktuelle Dokumentarfilm der vielfach ausgezeichneten Regisseurin erzählt die Geschichten der Opfer und Überlebenden der rassistischen Brandanschläge in Mölln 1992 und von der großen Solidarität, die lange im Verborgenen blieb.

Im November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der 7-jährige Junge überlebte das Feuer, verlor aber auf tragische Weise seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. In der Folgezeit erhielt die Stadt Hunderte von Solidaritätsschreiben, die archiviert wurden und fast drei Jahrzehnte lang in Vergessenheit gerieten. Verwoben mit İbrahims ergreifender Erinnerungsreise und seinen Begegnungen mit drei Briefschreiberinnen, bilden diese längst vergessenen Botschaften eine eindrucksvolle visuelle Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Film begleitet İbrahim und seine Geschwister und zeichnet ein sensibles Portrait des anhaltenden Traumas, das ihr Leben bis heute prägt. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat İbrahim einen Weg gefunden, seinen Schmerz zu kanalisieren. Sein Bruder Namık hingegen kämpft immer noch mit den emotionalen Narben der Vergangenheit.

DIE MÖLLNER BRIEFE verschafft nicht nur den Überlebenden und Familien der Opfer mehr Gehör, sondern erzählt auch von der großen Solidarität und dem Mitgefühl, das nach den Anschlägen in Briefen und Beileidsbekundungen an die Familien adressiert wurde. Erst 2020 wurden diese Briefe, geschrieben von Erwachsenen und Kindern, im Archiv der Stadt Mölln entdeckt. Sie wurden nie an die Familien weitergeleitet.

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