NACHBEBEN (IT: Second Victims) ist das bewegende, mitreißende und mehrfach preisgekrönte Spielfilmdebüt der jungen dänischen Schauspielerin und Filmemacherin Zinnini Elkington: Ein intensiver und tief menschlicher Blick auf die Verantwortung, die Menschen in medizinischen Berufen auf sich laden müssen. Der Film beschreibt das kaum beachtete „Second Victim Phänomen“: Den seelischen Preis, den medizinisches Personal zahlt, wenn bei Behandlungen Fehler passieren. In konzentrierten Bildern und leisen Zwischentönen zeigt der Film ein System, das seine Menschen permanent an die Grenze ihrer Belastbarkeit führt.
Im Zentrum der dänischen Produktion steht die erfahrene Neurologin Alexandra, gespielt von Özlem Saglanmak, die in ihrer Rolle mit den eigenen Grenzen konfrontiert wird und weitreichende Konsequenzen tragen muss. Saglanmak verkörpert Alexandra mit einer beeindruckenden Mischung aus Entschlossenheit und Verletzlichkeit – ihr Spiel macht den inneren Konflikt einer Ärztin spürbar, die plötzlich selbst zum „zweiten Opfer“ wird.
An ihrer Seite brilliert die international gefeierte Trine Dyrholm in der Rolle der Camilla, Mutter eines Patienten. Dyrholm verleiht ihrer Figur mit großer Präzision und emotionaler Intensität – zwischen Hoffnung und leiser Anklage – eine eindringliche, fast körperlich spürbare Tiefe. Unterstützt werden die beiden weiblichen Hauptrollen durch ein starkes Ensemble, darunter Olaf Johannessen, Mathilde Arcel und Iman Meskini.
NACHBEBEN feierte unter dem Internationalen Titel „Second Victims“ beim Filmfest Hamburg seine Deutschlandpremiere und wurde in diesem Rahmen mit dem „Preis der Filmkritik“ als „Bester Film“ prämiert, bei den Nordischen Filmtagen folgte der NDR Filmpreis als „Bester Film“. Es folgten beim Dänischen Filmpreis „ROBERT PRISEN“ gleich sechs weitere Preise in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes Original-Drehbuch“, „Beste Hauptdarstellerin“ für Özlem Saglanmak, „Bester Schnitt“ und „Bestes Sounddesign“. Darüber hinaus wurde der Film von der dänischen Filmkritik in folgenden drei Kategorien geehrt: „Bester Film“, „Beste Hauptrolle“ für Özlem Saglanmak sowie dem Bahs-Preis für das Beste Produktionsdesign für Josefine Else Larsen.


