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ALFILM: Khartoum

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EventTermin: 26.04.2026

EVENTINFO

Documentary, Directors: Anas Saeed, Rawia Alhag, Ibrahim 'Snoopy' Ahmad, Timeea Mohamed Ahmed, Phil Cox, Sudan/Qatar/UK/Germany, 2025, 80 min, AR, with EN st. 
Dokumentarfilm, Regie: Anas Saeed, Rawia Alhag, Ibrahim „Snoopy” Ahmad, Timeea Mohamed Ahmed, Phil Cox, Sudan/Katar/Großbritannien/Deutschland, 2025, 80 min, AR, mit EN UT

Conceived as an intimate portrait of everyday life in the Sudanese capital, Khartoum becomes, in the wake of war, a film about survival, displacement, and the labor of remembering. Following five residents from different social milieus, the filmmakers move from street-level observation to inventive reconstruction, using testimony, performance, and stylized image-making to bridge the rupture between the city that was and the city that can no longer be filmed in the same way. What emerges is a polyphonic urban portrait that holds friendships, aspirations, work, humor, and grief held in tense proximity. Refusing reductive war optics, the film insists on Sudanese subjectivity and on cinema as a space where shattered time can be reordered into collective witness.



Als intimes Porträt über das Alltagsleben in der sudanesischen Hauptstadt konzipiert, wird Khartoum im Zuge des Krieges zu einem Film über Überleben, Vertreibung und die Last des Erinnerns. Die Filmemacher:innen begleiten fünf Bewohner:innen Khartums aus unterschiedlichen sozialen Milieus und bewegen sich dabei von Beobachtungen auf der Straße hin zu kreativ rekonstruierten Szenen, indem sie Augenzeugenberichte, Performances und stilisierte Bilder nutzen, um die Kluft zwischen der Stadt, wie sie einmal war, und der Stadt, die nicht mehr auf dieselbe Weise gefilmt werden kann, überbrücken. Das Ergebnis ist ein vielstimmiges Stadtporträt, in dem Freundschaften, Sehnsüchte, Arbeit, Humor und Trauer in angespannter Nähe zueinander stehen. Der Film lehnt eine vereinfachte Sichtweise auf den Krieg ab und betont stattdessen die sudanesische Identität und das Kino als einen Ort, an dem kollektive Erinnerung neu geordnet werden kann.


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