Am 11. März 1984 kentert sieben Kilometer vor der Westmännerinsel Heimaey der isländische Fischkutter „Erki“. Nur ein Besatzungsmitglied überlebt das Unglück wie durch ein Wunder: Nach stundenlangem Überlebenskampf im eiskalten Wasser erreicht der 22-jährige Guðlaugur Friðþórsson, genannt Gulli, festes Land. Fortan gilt der einfache Mann als nationaler Held und wissenschaftliche Sensation … Seine authentische Überlebensgeschichte in elementaren Bildern hatte Regisseur Baltasar Kormákur als ein Sinnbild der Finanzkrise Islands konzipiert, und als Aufruf zu deren Überwindung wurde er dort auch verstanden: „Wir sprechen von unserer Nation als einem Schiff, und als die Wirtschaft baden ging, war dies der Schiffbruch unserer Nation.“ Das packende Drama mit dem überragenden Ólafur Darri Ólafsson („Trapped - Gefangen in Island“) hat Kormákur den isländischen Fischern gewidmet.