Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis im Rahmen des Online Kinokartenkaufs zwischen der Greater Union First Cinema B.V. & Co. KG , Mühlenbrücke 9, 23552 Lübeck – im Folgenden „Anbieter“ – und Ihnen.

1. Vertragsschluss

Die Darstellung der zur Auswahl stehenden Kinovorstellungen stellt eine unverbindliche Aufforderung an Sie dar, Kinokarten zu kaufen. Sie können aus dem Sortiment des Anbieters eine spezielle Kinovorstellung auswählen und sodann in einem Pop-Up-Fenster die Anzahl der gewünschten Kinokarten einer bestimmten Platzkategorie sowie im Saalplan Ihren Sitzplatz wählen.

TICKETKAUF: Der Vertragsschluss kommt beim Kauf dadurch zustande, dass der Anbieter Ihr Angebot mit Abschluss Ihrer Bestellung annimmt, indem die gewünschten Kinokarten auf der Kaufbestätigungsseite zum Ausdruck zur Verfügung gestellt werden. Sollten Sie die gekauften Kinokarten nicht bis spätestens 45 Minuten nach Vorstellungsbeginn, also nach Start des ersten Werbeblocks, im Kino abholen, weist der Anbieter bereits jetzt darauf hin, dass er Ihnen keinen Zutritt zum Kinosaal mehr gewähren kann.

TICKETRESERVIERUNG: Im Fall der Reservierung kommt der verbindliche Vertragsschluss erst beim Kinokartenkauf im Kino vor Ort zustande. Bis zum endgültigen Kauf der Kinokarten im Kino sind die von Ihnen reservierten Plätze nicht verbindlich gebucht. Ein Anspruch auf bestimmte reservierte Plätze kann also nicht gewährt werden.  Sollten Sie die reservierten Kinokarten nicht bis spätestens eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Kino abholen, behält der Anbieter sich vor, die Kinokarten wieder in den freien Verkauf zu geben.

2. Bestätigung

Zusätzlich erhalten Sie an die dem Anbieter mitgeteilte E-Mail-Adresse eine E-Mail, mit der der Vertragsschluss bestätigt wird. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass der Zugang dieser Bestätigungs-E-Mail nicht Wirksamkeitsvoraussetzung für den Vertragsschluss ist. Vielmehr kommt der Vertragsschluss bereits mit der Zurverfügungstellung der gewünschten Kinokarten zum Ausdruck an Ihrem Computer zustande.

3. Bezahlung des Kaufpreises

Der Kaufpreis ist sofort nach Vertragsschluss fällig und wird durch Nutzung von Sofortüberweisung oder Belastung Ihres Kreditkartenkontos beglichen. Insofern stimmen Sie im Fall von Kreditkartenzahlungen durch Akzeptanz dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Vorabbelastung Ihrer Kreditkarte zu. Bitte beachten Sie, dass Sofortüberweisungen nur bei Nutzung eines deutschen Bankkontos akzeptiert werden. Der Anbieter weist darauf hin, dass er sich jeweils Dritter bedient, die den Forderungseinzug für ihn übernehmen. Insoweit tritt er seine Forderung, die er durch Ihre Bestellung Ihnen gegenüber erwirbt, an die Dritten ab.

Bei Zahlung mit Paypal handelt es sich bei den einziehenden Stellen um die Firmen Heidelberger Payment GmbH und die PayPal (Europe) S.à.r.l. et Cie., S.C.A. Die Abrechnung der Webseite via Kreditkarte erfolgt in diesem Fall durch:

HUELLEMANN & STRAUSS ONLINESERVICES S.à r.l.
1, Place du Marché
L-6755 Grevenmacher
R.C.S. Luxembourg B 144133
E-Mail: info @ hso-services.com
Geschäftsführer:
Dipl. Vw. Mirko Hüllemann
Heiko Strauß

Die Dritten sind ermächtigt, die Forderung an weitere Dritte abzutreten.

Der Anbieter weist darauf hin, dass er bei Onlinekinokartenkäufen eine Systemgebühr in Höhe von 10% des Kaufpreises erhebt.

4. Rücktritt bei Nichteinlösung von Lastschriften oder negativer Sperrabfrage

Der Anbieter ist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn ihm die Gesellschaft für Zahlungssysteme eine Sperrung mitteilt und/oder wenn die Lastschrift seitens des von Ihnen benannten Bankinstituts zurückgegeben wird oder die Kreditkartenzahlung nicht erfolgt. In diesem Fall ist es möglich, dass die an Ihrem Computer ausgedruckte Onlinekinokarte in unserem Kino nicht akzeptiert wird, wir trotz Vorlage der Onlinekinokarte also keinen Zugang gewähren. Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall direkt an das Servicepersonal des Kinos, für das Sie Ihre Onlinekinokarte(n) erworben haben.

5. Kein Widerrufsrecht nach Fernabsatzrecht

Mit dem Service, Kinokarten über das Internet zu beziehen, bietet der Anbieter Dienstleistungen aus dem Bereich der Freizeitveranstaltungen an. Auf diese findet das Fernabsatzrecht gemäß  § 312 g Absatz 2 Nr. 9 BGB keine Anwendung. Dies bedeutet, dass kein Widerrufsrecht hinsichtlich Ihrer Willenserklärung bezüglich der über Internet gekauften Kinokarten besteht.

6. Haftung  

Der Anbieter haftet nach den folgenden Bestimmungen für Schäden, die Ihnen durch den Anbieter oder durch seine Erfüllungsgehilfen entstehen: Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, im Falle der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für den Fall einer Garantieübernahme durch den Anbieter haftet der Anbieter der Höhe nach unbeschränkt nach den gesetzlichen Vorschriften. Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Anbieters auf den typischerweise eintretenden vorhersehbaren Schaden beschränkt, soweit nicht eine Verletzung von Gesundheit, Körper oder Leben vorliegt. In letzterem Fall haftet der Anbieter ebenfalls der Höhe nach unbeschränkt. Eine wesentliche Vertragspflicht ist jede Pflicht, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen dürfen. Jede weitergehende Haftung auf Schadensersatz des Anbieters ist – mit Ausnahme von Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz - ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss umfasst auch Fälle von höherer Gewalt, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

7. Schlussbestimmungen

Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.
Vertragssprache ist Deutsch.
Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.