Die Schöne und das Biest

Beauty and the Beast

Filmstart: 16.03.17Länge:130 Min.FSK 6
Für diesen Film liegt noch keine Programmbestätigung vor.
FSK 6 Filmbewertungsstelle Wiesbaden - Prädikat besonders wertvoll
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Cast & Crew
Bewertung
Disney’s “Beauty and the Beast” is a live-action re-telling of the studio’s animated classic which refashions the classic characters from the tale as old as time for a contemporary audience, staying true to the original music while updating the score with several new songs.
Spektakuläre Realverfilmung eines der größten Disney Animationsklassiker aller Zeiten - voller magischer Momente und mitreißender Musik.
Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken und erkennt seine wahre Schönheit…
Originaltitel
Beauty and the Beast
Schauspieler
Emma Watson Infos ›
Kevin Kline Infos ›
Dan Stevens, Luke Evans, Josh Gad
Drehbuch
Steve Chbosky, Evan Spiliotopoulos
Kamera
Tobias A. Schliessler
Musik
Alan Menken
Produktionsjahr
2017
Verleih
Walt Disney
Dieser Film ist nicht nur ein Realfilm-Remake des Disney- Animationsklassikers DIE SCHÖNE UND DAS BIEST aus dem Jahr 1991, sondern erweitert die Geschichte auch um einige Nebenerzählstränge und Songs und erzählt so moderner, ohne dabei den Charme und Humor der Vorlage zu verlieren. Von Anfang an wird betont, dass die Heldin "Belle" nicht nur schön, sondern auch intelligent, eigensinnig und mutig ist. Sie erfindet eine Waschmaschine, erntet damit in ihrem Heimatdorf nur Hohn und Spott. Emma Watson spielt Belle sehr intensiv und glaubwürdig als eine emanzipierte Heldin, die bereit ist, sich für ihren schwächeren, aber auch aufrechten und liebenden Vater zu opfern. Geschickt in den Märchenstoff eingewoben ist auch die Geschichte des schwulen LeFou, der für seinen Kameraden Gaston schwärmt, bis er erkennt, dass dieser nur ein hohler und boshafter Angeber ohne jede innere Schönheit ist. Die fantastischen Elemente der Vorlage, also das Biest und die lebendigen Dinge in seinem Schloss, die dessen verwunschene Bewohner sind, wurden so gut digital animiert, dass die Grenzen zwischen real agierenden Schauspielern und animierten Figuren kaum zu erkennen sind. So kann Dan Stevens das Biest als zuerst verbiesterte Kreatur und dann immer mehr als traurigen romantischen Helden verkörpern und dabei zugleich menschlich und furchteinflößend wild wirken. Besonders schön wird mit diesem Kontrast in der Tanzszene im Ballsaal gespielt, bei der das Biest mit seiner Größe und den Hufen zugleich ganz Tier und ein eleganter Liebender ist. Die lebendigen Dinge haben jeweils eine ausgeprägte und komische Persönlichkeit, was zum einen dem raffinierten Drehbuch, zum anderen aber auch den Darstellern geschuldet ist. Diese leihen ihnen zuerst nur in der Originalfassung ihre Stimmen, haben dann aber zum Happy End selber auch kleine, sehr markante Auftritte, sodass sich Emma Thompson als die Teekanne, Ewan McGregor als der Kerzenleuchter Lumiere und Ian McKellen als Kaminuhr entpuppen. Der sorgt dann auch mit dem Satz "Ich möchte wieder eine Uhr sein" für einen der besten Lacher des Films. Drehbuch und Inszenierung halten eine subtile Balance, wenn sie einerseits dem Original in Stil und Stimmung treu bleiben (einige Sequenzen wurden fast Einstellung für Einstellung nachempfunden), aber auch mit neuem Erfindungsreichtum, Witz und einer überbordenden Opulenz überzeugen.

FBW-Jugend-Filmjury:

(www.jugend-filmjury.com)

Im Film DIE SCHÖNE UND DAS BIEST von Bill Condon geht es um Belle, die mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf wohnt. Während eines Unwetters verirrt sich Belles Vater im Wald. Er gelangt schließlich zu einem verzauberten Schloss, wird dort jedoch vom Biest gefangen genommen. Belle macht sich auf die Suche und findet ihren Vater schließlich. Doch um ihn zu retten, ist Belle gezwungen einen verhängnisvollen Tausch einzugehen. Der Film hat uns äußerst gut gefallen. Die Handlung ist logisch aufgebaut und nah am Disney-Animationsfilm erzählt. Die Neuverfilmung ist allerdings rasanter und spannender, da es ein realistischer Film ist. Die Schauspieler sind vom Äußeren her gut gewählt und dem Animationsfilm von 1991 sehr ähnlich. Vor allem ist Emma Watson einfach die perfekte Besetzung der Belle. Dabei sind viele der bekannten Hollywood-Schauspieler eigentlich gar nicht so wichtig für den Film, denn die meisten Figuren treten sowieso nur als verzauberte Schlossbewohner auf. Viel tragender für den Film ist die Geschichte selbst. Wie von einem Disney-Film zu erwarten, sind uns die sehr realistischen Animationen positiv aufgefallen sowie auch die Farben. Die Farben unterstützen immer die Stimmung und auch wenn es einige düstere Szenen gibt, ist der Film im Allgemeinen sehr farbenfroh gestaltet. Auch die Maske und das Kostüm tragen zur Atmosphäre und einem stimmigen Gesamtbild bei. Die 3D-Effekte sind eher zurückhaltend eingesetzt und damit eigentlich überflüssig. Zur Musik ist zu sagen, dass die Lieder aus dem ersten Animationsfilm bekannt sind. Leider werden sie auf Deutsch gesungen. Dadurch bewegen sich die Lippen der Schauspieler nicht immer passend, sodass wir uns an manchen Stellen eine bessere Synchronisation gewünscht hätten. Der Film vermittelt uns, dass vor allem die inneren Werte zählen. Wir empfehlen den Film für Kinder ab 6 Jahren. Ansonsten sind wir uns einig, dass der Film für jedes Geschlecht und Alter geeignet ist und damit ein ganz besonderes, familiäres Erlebnis ist.

bezaubernd: 5 Sterne

dramatisch: 4 Sterne

rasant: 4 Sterne

romantisch: 4 Sterne

schön: 5 Sterne

Gesamtbewertung: 5 Sterne.

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