, Länge: 106 Min. FSK 12
I'm Not a F**king Princess
I’m not a F**king Princess - Trailer
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I’m not a F**king Princess - Trailer
Alltagstrubel und das Wochenende noch in weiter Ferne: Es gibt so Abende, an denen man es sich auch unter der Woche einfach mal so richtig nett machen möchte...und Orte, von denen man weiß, dass es dort genau dazu Gelegenheit gibt...
„Der schöne Mittwoch“ heißt die neue Reihe, die ab Januar im Filmhaus startet: an jedem Mittwochabend werden dort um 20Uhr wechselnde Filme ab 5€ gezeigt.
Dieses Mal zeigen wir den Film I`m not a fxxxing Princess in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Lübeck. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung werden im Anschluss an den Film zum Gespräch bereit stehen.
Wir zeigen Filme, die alle neu sind und bundesweit laufen – nur manchmal in Lübeck nicht. Schade, fanden wir, denn oftmals sind es ganz „besondere Perlen“ oder unbekanntere Produktionen, die mit viel Herz und Liebe Geschichten aus dem Leben erzählen, die eben nicht „mainstream“ genug für die große Leinwand sind. Ein guter Grund also, sie für „den schönen Mittwoch“ nach Lübeck zu holen. Unter dem Motto „klein, aber fein“ soll es neben der Filmvorführung zudem immer irgendetwas Besonderes geben. Ob das eine besondere Einführung, ein Sektempfang oder auch mal mit einer kleinen Überraschung gelingt, wird noch nicht verraten. Nur eins ist sicher: es wird ein „schöner Mittwoch“ eben...
11. Januar 2012
In Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Lübeck
I´m not a Fucking Princess
Frankreich, 2010
Regie: Eva Ionesco | Genre: Drama/Biopic| FSK: 16| Darsteller: Isabelle Huppert, Anamaria Vartolomei, Georgetta Leahu
Hannah (Isabelle Huppert) ist exzentrisch. Getrieben vom eigenen Anspruch auf Annerkennung in der Pariser Kunstwelt und geplagt von arger finanzieller Not, beschließt die Fotografin, ihre Tochter Violetta in den künstlerischen Fokus ihrer Kamera zu rücken: eklektische Fotografie, zwischen barockem Pomp und ausinszeniertem Kitsch. Violetta selbst lebt bei ihrer aus Rumänien stammenden Urgroßmutter Mamie, die sich um die Elfjährige wie eine Mutter kümmert. Ihre karge Wohnung bildet einen Mikrokosmos aus traditioneller Gottesfurcht, Heiligenbildern und ständigen Ermahnungen an die nur besuchsweise auftauchende Hannah, doch etwas Anständiges aus ihrem Leben zu machen und sich endlich um ihre Tochter zu kümmern.
Die Geschichte ist – zumindest in Frankreich und Italien – bekannt und sorgte seinerzeit, Anfang der 1970er Jahre, für Aufruhr: Die Fotografin Irina Ionesco veröffentlichte Aktbilder ihrer elfjährigen Tochter Eva, die seit einem Abdruck im italienischen Playboy zu fragwürdiger Berühmtheit gelangten. Eva Ionesco, die seitdem als Fotomodell und Schauspielerin arbeitet, versucht mit ihrem Debütfilm I’m not a f**king princess (My Little Princess, 2011) eine späte Auseinandersetzung mit der Mutter zu bestreiten und eine eigene Position irgendwo zwischen abgöttischer Liebe und abgrundtiefem Hass zu verorten.
„Der schöne Mittwoch“ heißt die neue Reihe, die ab Januar im Filmhaus startet: an jedem Mittwochabend werden dort um 20Uhr wechselnde Filme ab 5€ gezeigt.
Dieses Mal zeigen wir den Film I`m not a fxxxing Princess in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Lübeck. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung werden im Anschluss an den Film zum Gespräch bereit stehen.
Wir zeigen Filme, die alle neu sind und bundesweit laufen – nur manchmal in Lübeck nicht. Schade, fanden wir, denn oftmals sind es ganz „besondere Perlen“ oder unbekanntere Produktionen, die mit viel Herz und Liebe Geschichten aus dem Leben erzählen, die eben nicht „mainstream“ genug für die große Leinwand sind. Ein guter Grund also, sie für „den schönen Mittwoch“ nach Lübeck zu holen. Unter dem Motto „klein, aber fein“ soll es neben der Filmvorführung zudem immer irgendetwas Besonderes geben. Ob das eine besondere Einführung, ein Sektempfang oder auch mal mit einer kleinen Überraschung gelingt, wird noch nicht verraten. Nur eins ist sicher: es wird ein „schöner Mittwoch“ eben...
11. Januar 2012
In Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Lübeck
I´m not a Fucking Princess
Frankreich, 2010
Regie: Eva Ionesco | Genre: Drama/Biopic| FSK: 16| Darsteller: Isabelle Huppert, Anamaria Vartolomei, Georgetta Leahu
Hannah (Isabelle Huppert) ist exzentrisch. Getrieben vom eigenen Anspruch auf Annerkennung in der Pariser Kunstwelt und geplagt von arger finanzieller Not, beschließt die Fotografin, ihre Tochter Violetta in den künstlerischen Fokus ihrer Kamera zu rücken: eklektische Fotografie, zwischen barockem Pomp und ausinszeniertem Kitsch. Violetta selbst lebt bei ihrer aus Rumänien stammenden Urgroßmutter Mamie, die sich um die Elfjährige wie eine Mutter kümmert. Ihre karge Wohnung bildet einen Mikrokosmos aus traditioneller Gottesfurcht, Heiligenbildern und ständigen Ermahnungen an die nur besuchsweise auftauchende Hannah, doch etwas Anständiges aus ihrem Leben zu machen und sich endlich um ihre Tochter zu kümmern.
Die Geschichte ist – zumindest in Frankreich und Italien – bekannt und sorgte seinerzeit, Anfang der 1970er Jahre, für Aufruhr: Die Fotografin Irina Ionesco veröffentlichte Aktbilder ihrer elfjährigen Tochter Eva, die seit einem Abdruck im italienischen Playboy zu fragwürdiger Berühmtheit gelangten. Eva Ionesco, die seitdem als Fotomodell und Schauspielerin arbeitet, versucht mit ihrem Debütfilm I’m not a f**king princess (My Little Princess, 2011) eine späte Auseinandersetzung mit der Mutter zu bestreiten und eine eigene Position irgendwo zwischen abgöttischer Liebe und abgrundtiefem Hass zu verorten.
CAST & CREW
Schauspieler
Isabelle Huppert (Hanah Giurgiu), Anamaria Vartolomei (Violetta Gurgiu), Georgetta Leahu (Mamie), Denis Lavant (Ernst), Jethro Cave (Updike)
Regie
Eva Ionesco
Produktionsjahr
2011
Verleih
X Verleih (Warner)
Länge:
106 Min.
Originaltitel
My Little Princess
Produzent
François Marquis
Drehbuch
Eva Ionesco, Philippe Le Guay, Marc Cholodenko
Kamera
Jeanne Lapoirie
Musik
Bertrand Burgalat


